Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit und Umweltschutz – Bedeutung für Unternehmen

 

Jeden Tag sind die Medien voll von Corona und keiner redet mehr von Umweltschutz. Das ist keine gute Entwicklung, sind wir der Meinung. Denn die Herausforderungen werden noch größer werden durch die Zeit, die wir verloren haben gegen den Klimawandel.

Aber fangen wir ganz vorne an: Politisch gibt es zwei Wege mit der Corona-Krise umzugehen in Bezug auf das Tragen von Schutzmasken.

Man kann allen Bürgern einen Selbstschutz geben, also eine Maske, die den Träger schützt. Das sind im Wesentlichen sogenannte FFP2-Masken, die bei uns in Europa faktisch nur im medizinischen Bereich zum Einsatz kommen. In der Öffentlichkeit werden sie fast nur in Teilen Asiens getragen oder in Gebieten mit deutlich erhöhter Gefahr.

In praktisch der gesamten westlichen Welt haben die Entscheider aus der Politik sich entschieden eher auf Fremdschutz durch Masken in Verbindung mit dem Abstandsgebot zu setzen. Das liegt zum einen daran, dass Masken nicht in ausreichender Anzahl vorhanden waren auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie, aber auch daran, dass wir in unser Gesellschaft, die auf Freiheit des Individuums großen Wert legt,  gerade den vollen Selbstschutz durch Masken als Eingriff in unsere Privatsphäre sehen. Die FFP2-Masken sind nämlich auf Dauer eine Belastung für Atemkomfort, Zusammenleben und Arbeit. Mal davon abgesehen sind es Wegwerfartikel, die sicherlich nicht gut für die Umweltbilanz sind. Mehrfach verwendbare FFP-Masken gibt es inzwischen zwar auch. Diese sind aber in der Regel schwierig zu reinigen.

Uns bleibt als Alternative noch die Möglichkeit andere zu schützen, zumindest neben den Grundregeln Abstand, richtiges Niesen und Husten und Handhygiene sind das entweder die OP-Masken oder die Mund- und Nasemasken.

Letztere werden alternativ auch Behelfsmasken, Community-Masken, Alltagsmaske oder DIY-Maske genannt.

Die OP-Masken gibt es in verschiedenen Ausführungen, denen eines gemeinsam ist: Sie sind in aller Regel nach der DIN EN 14683:2019-6 zertifiziert. Sie sind ein Einmalprodukt, da sie nicht waschbar sind.

Die Baumwollmasken kamen in der Corona-Krise relativ neu auf, seit es Lieferengpässe auf dem Markt gibt. Man kann sie reinigen und waschen wie andere Kleidungsstücke auch. Ein Waschvorgang um die 60 Grad Celsius tötet Viren recht sicher ab.

Die Baumwollmasken sind den OP-Masken zunächst allein schon deshalb überlegen, da sie viele Waschvorgänge halten (reine Baumwolle aber nicht bei 90 Grad wegen des Einlaufens) und deshalb besser zu uns als Gesellschaft passen, in der die Umwelt uns nicht egal sein sollte. Auch preislich sind die Masken attraktiv, da schon nach maximal 5-10 Tagen die höheren Anschaffungskosten nicht mehr zu Buche schlagen.

Warum setzen also immer noch viele Firmen auf OP-Masken und produzieren diese zum Teil sogar selbst?

Wenn wir die Norm DIN EN 14683:2019-6 anschauen, sehen wir um was es da geht:

  1. Filtration von Bakterien

Seit Corona interessiert uns die Filtration von Viren noch mehr als diejenige für Bakterien. Darüber gibt die Norm keine Anhaltspunkte. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft vermutet man, dass die Übertragung mit Corona-Viren im Wesentlichen durch größere Tröpfchen geschieht. Es lässt sich also vermuten, dass ein guter Baumwollstoff eine ähnliche Wirkung zeigt wir der Vlies bei den OP-Masken. Beide sollten regelmäßig gewechselt werden nach einiger Zeit der Beanspruchung.

  1. Atemkomfort

Nicht nur der Schutz vor Viren ist wichtig, sondern auch die Zufuhr von frischem Sauerstoff zum Atmen. Daher werden Masken daraufhin getestet. Es ist an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass man Masken auch nur dann tragen sollte, wenn wirklich notwendig. Wir haben bei JOPP protec daher die Lösungen zur Aufbewahrung in der Tasche und um den Hals entwickelt, damit die Maske jederzeit griffbereit ist und andererseits bequem abgelegt werden kann, ohne an eine Stelle zu fassen, an der sich Viren festsetzen.

  1. Widerstand gegen Spritzer

Die Maske sollte Flüssigkeitssspritzern einen gewissen Widerstand entgegenbringen. Gerade bei den Mund und Nasemasken ist es wichtig darauf zu achten, dass diese zwei Lagen haben und der Stoff nicht zu dick ist, damit das Atmen noch einigermaßen bequem möglich ist.

  1. Sauberkeit

Die Maske sollte sauber ausgeliefert werden.  Während dies für Baumwollmasken unproblematisch ist, da sie jederzeit und vor allem vor dem ersten Gebrauch gewaschen werden können, stellt dies für OP-Masken eine hohe Anforderung dar. Diese müssen in aller Regel in einem sauberen Raum einer bestimmten Reinheitsklasse gefertigt werden. Aktuell erfüllen nicht alle ausgelieferten Masken diesen Standard.

 

Weitergehende Informationen findet man hier:

Generelle Hinweise zu Schutzmasken des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte: DOWNLOAD

Zur generellen Wirksamkeit von Masken bei Corona-Viren: DOWNLOAD

Zur generellen Funktionsweise von Masken aus Sicht von Strömungsmechanikern der Universität der Bundeswehr: DOWNLOAD

Und zu guter Letzt noch der Versuch einer Bewertung: Eine absolute Sicherheit gibt keine Maske. Wer die Sicherheitsregeln für FFP2-Masken in Krankenhäusern kennt, weiß, dass die Handhabung dieser scheinbar sicheren Masken nicht einfach ist. Aber ein möglichst guter Eigenschutz ist für das medizinische Personal trotzdem zwingend erforderlich.

Bei dem  Vergleich OP-Maske gegen Mund- und Nasemaske sehen wir bei JOPP protec keinen entscheidenden Vorteil für die OP-Maske. Ganz im Gegenteil: Die Umweltbelastung sollte uns zu denken geben. Und für Firmen noch viel schlimmer: Dies färbt auf das Image des Unternehmens ab! Bei beiden Maskentypen ist aber wichtig: Sie funktionieren nur, wenn sich alle Personen daran halten. Setzen Sie deshalb als Entscheidungsträger in Ihrem Unternehmen konsequente Regeln um. Beispiele dafür finden Sie in unserem kostenlosen Handlungsleitfaden.

Und wenn Sie doch OP-Masken nutzen wollen: Bitte verhindern Sie bitte das unkontrollierte Wegwerfen. Das ist wirklich nicht förderlich für die Pandemiebekämpfung.